2008
09.15

Nach unserem Kurzbesuch in New York City nahmen wir unser nördlichstes Ziel und damit die Halbzeit unserer Rundreise ins Visier: Die Niagara-Fälle bei Buffalo , an der amerikanisch-kanadischen Grenze. Was man schon von vielen Bildern, Berichten und Dokumentationen kannte, wurde endlich Wirklichkeit: Wow!

Jeder kennt die Niagara-Fälle, zumindest von Bildern. Selbst dort zu sein und auf das endlöse Strömen der Wassermassen zu blicken war jedoch eine ganz eigene Erfahrung; allein das Geräusch von 285.000 Litern Wasser pro Sekunde bei den amerikanischen und 3.450.000 Litern pro Sekunde an den kanadischen Fällen (genau genommen sind die amerikanischen Fälle dreigeteilt, werden jedoch zusammen mit dem Horseshoe-Wasserfall auf kanadischer Seite als Niagara-Fälle bezeichnet; woher die Angaben stammen, verriet das Schild nicht. Andere Quellen – andere Werte :) lässt einen die gewaltige Kraft zumindest erahnen; zu erfassen vermochten wir sie jedoch keineswegs. Auch die Vorstellung, dass die Fälle unaufhaltsam seit Jahrtausenden das Wasser an den Felsen zerstäuben ist kaum fassbar.

Der Besuch der Cave of the Wind mit dem zugehörigen Hurricane Deck (!) machten die Niagara-Fälle zu einem einmaligen und definitiv nassen Erlebnis (wer hier noch von “feucht” spricht, kann nur Meeresbewohner sein :-).
Den Abend haben wir im örtlichen Hard Rock Café mit herrlichen Burgern und allerlei Gedöns rund um das Rock-Business verbracht; natürlich haben wir uns auch die lokalen T-Shirts zugelegt. ^^

Anschließend ging es für den Sonntag ein wenig weiter südlich nach Erie, Pennsylvania. Ein wunderbar entspannter Tag im Splash Lagoon mit seinen ideenreichen Wasser-“Attraktionen”, darunter wirklich sehr schnellen Wasserrutschen :), ließen uns kaum vermuten, dass wir uns abends im Auto vor den Ausläufern von Hurricane Ike verstecken würden. Orkan- und Überflutungsgefahr für weite Gebiete um uns herum. Zum Glück konnte Stella den Managern des Applebee’s-Restaurants die Erlaubnis abschwatzen, im Windschatten ihres Lokals bis zum Morgen zu verweilen – Internet via WiFi inklusive =)

Als nächstes gehts nach Cleveland und Chicago; nach Lust und Laune sehen wir uns auch die Mall of America an, die berüchtigterweise so groß ist, dass mittendrin auf mehreren Etagen ein kompletter Erlebnispark Platz finet. Wir sind gespannt und sagen: Bis bald :)

 

PS: Wir haben die Nacht gut überstanden.

PPS: Kleiner Nachbrenner für TBH: Wir haben bei Deinem Chef eine Versetzung für Dich beantragt ;D

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