2013
07.04

Städte-Bummel

Gerade bin ich in Fukuoka aufgeschlagen.

Der Name ist bekannt (nicht nur in der Prinzenallee ;-)), allerdings nicht gerade aufgrund wichtiger Sightseeing Spots. Es ist halt ‘ne große japanische Stadt, sogar die größte Kyushus (die Insel, auf der ich gerade bin), es gibt den Fukuoka Tower und ein paar kleinere Tempel und Schreine sowie das Fukuoka Gion Fest, für das ich allerdings elf Tage zu früh hier bin (eigentlich schade, guckt es Euch mal bei YouTube an, Hakata Gion Festival, eine Art Fastnachtsumzug, nur dass a) die Wagen von Männern getragen werden, b) es ein Rennen ist und c) alle halb nackt sind). Berühmt ist die lokale Ramenvariante (davon überzeuge ich mich gleich *g*) und die Kanalstadt (imposantes Einkaufszentrum). Damit wird dem Städte-Bummel erstmal ein Ende bereitet, die Unterkünfte der nächsten drei Nächte sind gebucht und es geht endlich ab in die Natur.

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2013
07.03

long time no see

War in den letzten Tagen viel in Städten unterwegs und abends immer so müde,  dass ich direkt eingeschlafen bin. Gerade sitze ich in Hiroshima in einem kleinen Lokal – zu Mittag gibt’s Okonomiyaki, yummi yummi!

Gestern war ich ebenfalls schon in Hiroshima, hab die berühmtesten Anlaufstellen bereits gesehen und mache heute ‘nen Ruhigen. Bilder wurden zu Hauf gemacht. Kyoto war ‘ne Wucht, die Halbinsel Kii musste ich leider ausfallen lassen,  dem Fuß zuliebe. Morgen bin ich lange im Shinkansen,  dann melde ich mich mal wieder.

2013
06.29

Vorweg kurz was zu Nara. Es war die erste richtige Hauptstadt von Japan, beherbergt 8 Welterbestätten der UNESCO und verhält sich zu Osaka wie Schwelm zu Wuppertal.  Es gibt Unmengen von Schreinen, darunter richtig berühmte und alles touristisch relevante ist so nah aneinander,  dass man es ohne Probleme zu Fuß abgehen kann.

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Es war ziemlich heiß und selbst die motiviertesten Touris schleppten sich nur langsam von Tempel zu Tempel. Gerade stand ich vor der fünfstöckigen Pagode bei Koofuku-ji (zweithöchste Pagode in Japan…), als sich mir bekannte Texte aufzwangen…. “..im Sperrbezirk,  Skandaaaaaal! Skandal um Rosi!” schallte es aus Lautsprechern. Schien außer mir auch niemanden zu stören.  Direkt im Anschluss kam das rote Pferd. Danach folgte ein deutscher Schlager-Schenkelklopfer nach dem anderen. Ich eilte an der Nanen-do-Halle vorbei Richtung Quelle und stand auf einmal mitten im…

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2013
06.29

Eaten alive

Grad auf dem Weg von Nagoya nach Osaka.

Nagoya war schnell abgehakt. Eine Industriestadt mit dem Flair von Bonn oder Essen oder sowas. Hauptanlaufstellen für Touristen sind Nagoya-Joo (Burg Nagoya) und ein paar Tempel und Schreine – alles brav begutachtet. Durch Zufall ein paar Leute kennen gelernt und in Laufe des langen Abends festgestellt,  dass es unter Umständen mehr zu entdecken gibt… vielleicht ein ander’ mal. Jezt geht’s erstmal nach Osaka, dem “wilden Westen” von Japan. Osaka soll etwas schräg sein – mal gucken,  ob meinem ungeübten Touristenauge was auffällt. Drei Nächte sind hier gebucht, um Tagestouren nach Ize und Shingu, Wakayama, Nara und Kyoto zu machen,  vielleicht hänge ich noch Zeit an. Das kommt dadurch,  dass ich a) in Provinznestern wie Ize oder Shingu keine Unterkunft bekommen habe und b) weil ich dann flexibler bin (Osaka ist relativ zentral und gut angebunden,  ich kann spontan entscheiden) und c) weil es unschlagbar günstig ist (Schlafsaal 11 €, ich hab allerdings noch einen Euro draufgelegt und somit ein Einzelzimmer – dafuq?).

Ich bin wirklich gespannt auf Kyoto und Nara. Hier sollen jede Menge Weltkulturerben schlummern. Beide waren bereits Hauptstädte zu verschiedenen Zeiten und wurden im Weltkrieg nicht zerstört.

Außerdem brauche ich noch ein starkes Moskito-Abwehrmittel. 13 Stiche bisher, aua aua..

Edit: Die Nudeln in Nagoya waren wirklich gut! Karubonaara Udon ;) (Carbonara Udon, Udon sind eher Spätzle in Spaghetti-Länge) und das Wetter war bescheiden, bewölkt und sehr windig. Heute dagegen ist kaum ein Wölkchen am Himmel :)

2013
06.27

Bullet World

Befinde mich gerade im Bullet Train von Tokyo nach Atami. Habe mich entschlossen,  erst gegen Süden zu gehen,  weil es im Norden zu kalt ist (zu viel Regen). Aber ab heute soll auch das Wetter besser werden,  gutes Timing. Ich bringe noch eben mein Gepäck in die Bleibe von heute Nacht, einem Ryokan in Ito. Von dort geht’s ein Stückchen zurück nach Kamakura (Wiki!).

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2013
06.25

Pandaren!

War in Ueno im Park,  an ein paar Schreinen und dann noch im Ueno Zoo, weil’s da Pandas gibt es und es für das Nationalmuseum zu spät war. Der Erstkontakt war relativ unspektakulär;  hätte auch ein Stofftier sein können,  lag scheinbar erschlagen auf einer Plattform.  Beim zweiten Besuch zeigte er eindrucksvoll,  wie unsportlich und unhandlich Pandas sind,  indem er kopfüber und kopfunter ein paar Plattformen hinabsegelte. XD
Allerdings hätte ich mir das Spektakel besser erspart,  der Rest wsr relativ lausig und eher ein Aushängeschild,  wie man Tiere nicht halten soll (jedenfalls mein Eindruck,  alles so klein und verloddert). Neben dieser tollen Erfahrung gab’s noch 5 Moskito-Bisse, muss mir irgendwas gegen das Jucken holen.

Dann gab’s da noch den nächsten Schrein – hier wird für das Lernen inne gehalten.  Scheint nicht soviel genutzt haben,  hab den Namen des Schreins schon wieder vergessen.

Der Rest des Abends wurde mit Lernen, Kratzen und weiterer Reiseplanung verbracht – ab Donnerstag geht’s in den Süden.

2013
06.24

Heute gab’s erstmal die volle Touri-Dröhnung: Sightseeing in Asakusa (gespr. Aßaxa). Sensoji Tempel (es heisst es ist der älteste Tempel Tokyos, 628 gebaut) und sein berühmtes Haupttor Kaminarimon. Direkt dabei sind droelftausend andere Schreine, so dass Ihr eigentlich jetzt schon sicher sein  könnt, dass Euch im nächsten Jahr nichts passiert – an allem was größer als eine Telefonzelle war hab ich kurz für Familie und Freunde inne gehalten. :-*
Zwischen Kaminarimon und dem Hozomon-Tor (nicht weniger imposant, das direkte Tor vor dem Tempel) reiht sich ein Geschäft an das nächste, die Nakamise Einkaufsstraße.  Souvenirs und Knabberkram und sowas. Und dann gibt’s da noch die Deboin-Straße,  im alten Edo-Stil gehalten,  auch von den Waren her (naja, größtenteils – Kimonos, Ninjaschuhe/Socken, Schuhe, Bürsten, Fächer und sowas).

Das war eine Menge zu laufen,  deswegen gab’s abends was Entspannendes,  und zwar einen Besuch in einem öffentlichen Badehaus. Kann gar nicht so schwer sein, dachte ich. Da es ein sehr kleines, ganz arg verstecktes Badehaus war (in der Ecke einer Minigasse) war es mit Englisch nicht soweit hergeholt. Den Eintritt bezahlt man -ganz klar- an einem Automaten der einem ein Märkchen ausspuckt,  das man dann zusammen mit dem Schuhschlüssel (die Schuhe werden am Eingang in Minilocker eingesperrt) bei jemandem abgibt der a) kein Englisch kann und einem b) statt des Schuhschlüssels ein Armband mit einer anderen Zahl gibt. Dann kommt ein Raum mit Spinden, wo man ein anderes Armband für den Spind bekommt.
Ab hier ist’s easy xD ganz ordentlich duschen, im Sitzen, dann im leicht braunen Wasser baden (das muss so. Kommt aus ‘ner Quelle und soll Heilkräfte haben). Außer mir waren nur alte Frauen da (die Halle ist strikt nach Geschlecht getrennt) und alle hatten auch schön ein Auge drauf, dass ich auch ja alles richtig mache ;) Ausländer gibt’s wohl selten da, aber sobald ich die netten Damen in der Sauna mit einem zögerlichen Konbanwa (Guten Abend) begrüßt hatte, war das Eis (ein bisschen) gebrochen. Ab da wars auch für mich relaxend, tiefenentspannt ging es zurück in die Herberge.

2013
06.23

… Awsome!

http://www.djmag.com/content/womb
Womb heißt der Club und war richtig gut. War zwar nicht günstig mit 3.500 ¥ Eintritt und 700 ¥ pro Drink, aber auch nicht exorbitant.

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2013
06.21

Sonnüüü

Das Sony-Center hat nicht so viel hergegeben,  wie ich mir erhofft hatte.  Es gab jede Menge Laptops, Cams und Kameras sowie Peripherie,  allerdings keine Roboter oder andere unerwarteten Neuerungen. Interessant ist Simul View. Wenn 2 Spieler mit/gegeneinander auf dem gleichen Bildschirm spielen und durch spezielle Brillen jeder sein Bild sieht, obwohl sie auf den gleichen Bildschirm schauen.

Danach gabs shoppen in Akihabara (wild) und gleich geht’s zum Zojoji Tempel. Da gibt’s heute ein Fest mit Kerzen (?!).

Es regnet immernoch :/ teilweise stark, auch wenn es warm ist. Deswegen nutze ich die Zeit ein bisschen zum lernen. Nur noch ein paar Tage bis die Tokyo-Schonfrist vorbei ist..

2013
06.20

Luft holen

Heute morgen ging es früh los zum Tsukiji-Fischmarkt, größter Fischmarkt auf der Welt. Am Eingang ist direkt ein Hinweis an die Touristen,  auf die ganzen arbeitenden Menschen zu achten. Scheint gut zu funktionieren,  denn die wild umherwuselnden bemannten Ameisen hupen kaum. Wenn man ein bisschen seine Umwelt im Auge hat, passiert einem auch nix.

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