Rundumschlag

Da ich noch viel Zeit i  Tokyo verbringen werde, wollte ich mir erst einen Überblick verschaffen um dann zu überlegen,  was ich mir genauer ansehen mag. Deswegen bin ich zu Fuß einmal quer durch gegangen – zu Fuß.

Erster Eindruck – Tokyo

Da das Zimmer erst um 20 Uhr bezogen werden konnte, hatte ich die Gelegenheit, noch ein paar Stunden übermüdet durch Tokyo zu stolpern. Der erste Eindruck ist, dass Tokyo eine freakige Mischung aus den noblen Vierteln und irgendwas Verranztem ist – Glanz und Rost im Wechsel. Schöne moderne Gebäude grenzen an gammelige Bruchbuden, verwitterte Kähne schippern unter den Brücken her, auf denen dicke Autos fahren (überraschend wenige allerdings. Dafür gibt

Papa-Bär an Goldlöckchen..

Ganz schön lang der Flug. Narita Flughafen ist überraschend leer. Und ich bin auch schon in die “ich habe keine Ahnung wo es lang geht aber ich schicke dich vor Kompetenz strotzend ins Verderben”-Falle getappt. Mal gucken,  wie ich von hier in die Stadt komme. Die Englischkenntnisse sind übrigens noch schlechter als erwartet! Und Sim-Karten mit Internet gibt’s auch nicht am Flughafen – ich melde mich also nur bei WiFi.

Nastrovje!

“Und sie fliegt DOCH” meinte mein Sitznachbar, als das Aeroflot-Mopped abhob. Ein bisschen wundert es mich schon, dass die Besatzung nur sehr wenig englisch spricht, selbst auf der Linie Düsseldorf-Moskau. Deutsch wird mit einem wirklich süßen Lächeln und “nicht verstehen” entschuldigt, und tatsächlich gabs zum Futtern “vegetarisch hindu” – nur für mich, warum auch immer. Es war das einzige essen mit Knoblauch, dafür so viel, dass alle was von hatten

Auf geht’s!

In ein paar Stunden ist es endlich soweit – es geht gen Osten. Der Rucksack ist seit ein paar Tagen gepackt und wartet nur darauf, wochenlang durch die japanische Pampas getragen zu werden.  Bevor es soweit ist stehen der Flug und 9 Tage Tokyo an. Updates wird es unregelmäßig aber so häufig wie möglich geben. Fühlt Euch frei nach Herzenslust zu kommentieren, denn diese Seite ist mein Hauptkontakt zu Euch.

Site Revamping

Kaum übersehbar hat sich das Layout der Seite grundlegend geändert. Dahinterliegend steht der Wechsel auf ein anderes, modernes Content Management System. Damit verbunden, ebenso wie meiner Faulheit geschuldet, sind die Bilder über Bord gegangen. Ich hege keinerlei Absichten, hieran nachzubessern, im Gegenteil: Mir gefällt es, das Durcheinander der alten Joomla!-Organisation los zu sein und werde bestenfalls bei den Urlaubsbildern für Bepixelung sorgen. Gelegentlich könnten im Zuge des Imports der alten

Halo 3 ODST – Der Betonaufmischer

 

Nach langer Schaffenspause haben wir uns nächtlicherweis wieder einen aktuellen Titel (naja) zu Gemüte geführt: Halo 3 ODST („Orbital Drop Shock Trooper“).

ODST Logo

Wer bereits ein Spiel der Halo-Reihe kennt, braucht seine grauen Zellen nicht besonders anstrengen: Shooter, Zukunft, bunt, viel Peng-peng, Legenday, Masterchief. STOP – nix da, kein Masterchief bei ODST…

Risen oder „Piranha at it's best“

Nachdem Piranha Bytes mit Gothic III wegen dessen Bugs einen sehr schweren Stand und Konflikte an nicht nur einer Front zu bewältigen hatte, trennte man sich letztlich vom unleidlichen Publisher JoWood und versuchte sein Glück anderenorts. Sehr zum Glück der Spielerwelt, möchte man meinen, wenn man sich das aktuelle Machwerk Risen im Detail ansieht.

Der bestenfalls inoffizielle Nachfolger der Gothic-Reihe, deren Rechte weiterhin bei JoWood liegen und welche mit einem neuen Entwicklerteam „das echte“ Gothic IV programmieren, bekam inhaltlich noch höhere Ziele als das verpönte Gothic III gesetzt – und sollte dabei tunlichst die alten Fehler vermeiden.

Need for Speed: What a Shift!

Es war einmal… 320 mal 240 Pixel oder hübsche 640er-Interlaced-Grafik, eine gelungene Steuerung und ein neues Streckenkonzept für bis dato eintönige Rennspielkost: Need for Speed revolutionierte anno 1994 das digitale Fahrerlager, welches damalsâ„¢ fortwährend neue Aufgüsse mittelprächtig guter F1-Simulationen oder der (für Europäer) zu stumpfen NASCAR-Kreiselrennen geboten bekam.
Nach vielen guten Titeln und einer wahren Erfolgsstory der Spieleserie verendete sie aufgrund weichender Auswahlmöglichkeiten und zunehmendem Vorschul-Ambiente langsam und schmerzlich, um in – für eingefleischte NFS-Fans – Totgeburten wie Underground, Most Wanted, Carbon, Pro Street und Undercover ihre tragischen Tiefpunkte zu finden: Quietschbunte Grafik, lächerliche Fahrphysik und noch lachhaftere Gegner-KI sowie merkwürdige oder fehlende Multiplayer-/LAN-Modi ließen die Serie bei vielen in die Randbereiche des Spielehorizontes auswandern…

Nun erschien NFS Shift, mit dem nicht zum ersten Mal gehörten Versprechen, alles besser zu machen. Während die bisherigen Kampfansagen dank ihrer späteren Umsetzung eher an der geistigen Zurechnungsfähigkeit der Entwickler zweifeln ließen, so gibt es diesmal Hoffnung am Horizont: Nach dem Anspielen der Demo hat es Shift als erster NFS-Titel seit Jahren geschafft, aus Überzeugung wieder auf dem Stromvernichter des Schreiberlings installiert zu werden.