Krönender Abschied

Nachdem nun fast jedes Museum besucht wurde, Pachinko kein Geheimnis mehr ist, die Spezialitäten soweit probiert wurden, geshoppt wurde wie Weltmeister, Parks und Gärten erkundet wurden (nicht zu vergessen Tempel und Schreine!), ist es langsam Zeit, Abschied zu nehmen – von Tokyo und dem Land drumrum, das noch schöner und interessanter ist, als ich es mir vorab ausmalen konnte.. Morgen geht’s zum Sumida River Festival mit anschliessendem Feuerwerk. Sonntag wird

Unterhaltung – Level: Japanese!

Was man auf jedenfall gesehen haben sollte, wenn. an in der Richtung interessiert ist, ist das Robot Restaurant. Allein der Warteraum dürfte ein zulässiger Epilepsie-Test sein. Alles glitzert und funkelt und/oder leuchtet und/oder bewegt sich. Dazu kommen Laser, Monitore und Musik. Für die Show, die übrigens alle paar Wochen geändert wird, nimmt man einen der Plätze ein und lässt sich berieseln. Was zunächst mit harmlosen Säbeltänzen und Trommelkunststückchen anfängt schlägt

Nikko – zum Verlieben schön

Gerade fahre ich von Nikko aus zurück nach Tokio. Die Tempel und Schreine hier sind a) zahlreich und b) farbenfroh und sehr aufwändig gestaltet.  So wandelt man durch ein Meer an Schnitzerreien, Goldverzierungen und bunten Mustern. Am bekanntesten ist wohl das Tor des Toshogu-Schreins (bzw. der ganze Schrein) und die drei Affen (nix sehen, nix hören, nix sagen). Selbst die fünfstöckige Pagode ist ein Mosaik aus Farben. Eingebettet in einen

Daibutsu, die zweite

Da Daibutsu großer Buddha heisst, gibt es mehrere davon. Heute war ich wohl bei einem der bekanntesten – bei dem aus Kamakura. Einst stand auch er in seiner Halle, die wurde allerdings von einem Taifun zerstört, seitdem ist er oben ohne und der grösste freistehende Buddha. Um ihn rum bzw. in Kamakura sind jede Menge Tempel und Schreine (Euch allen wurde gedacht  :-*) und so langsam ist mir das Tempelschema

Twisted Transistor

Bin eben in meiner Bleibe bis Ende Juli angekommen. Klasse gelegen (Nahe am Bahnhof, alles drumrum was man so braucht, relativ nah am Zentrum (Shibuya in Gehreichweite) ist es das runtergekommenste Gebäude, das ich zwischen Bahnhof und hier gesehen habe. Es ist zwar selbst nach kritischeren Blicken insekten- und schimmelfrei, riecht einwandfrei (bis auf die Dusche, die muffelt ein bisschen) und hat alles was es versprochen hat und sogar eins

200%

Der Tag gestern in Sapporo war klasse! Erst ging’s natürlich ins Sapporo- Bier- Museum ;) und in den Biergarten. Aus dem stammen recht merkwürdige Souvenirs, ihr werdet sehen. Danach wurde ein kleiner Traum wahr, man kann eine Schokoladenfabrik besichtigen, die touristisch recht weit aufgebohrt wurde. Mit Ausstellungen zur Geschichte von Schokolade über ein Keks-Produktionsfließband bis hin zu einer Motivcandy-Produktionsstätte. Nur Schokolade gabs keine (?!). Allerdings hat die ganze Lauferei ihren

Sapporo – mehr als Bier!

Hoffe ich jedenfalls. Bin gerade (21:45Uhr) in Sapporo angekommen. Von hier aus wird die nördliche der 4 Hauptinseln erkundet – Hokkaido. Der erste Eindruck ist ziemlich… deutsch. Hokkaido macht zwar ein fünftel der Fläche Japans aus, hier leben aber nur 5% der Menschen. Es gibt jede Menge Natur, wenig Schreine und dergleichen, eine Ainu-Vergangenheit, Bier und.. noch mehr Natur ;) Es gibt also weniger konkrete Touristenmagnete, sondern viel mehr das

Vulkania

Die letzten beiden Tage waren von naturlichen Sehenswürdigkeiten geprägt.  Vorgestern verbrachte ich in Kagoshima. Hier scheint besonders oft die Sonne – von Regenzeit war hier keine Spur, 37º bei praller Sonne. Aber es war sehr windig,  auf der einen Seite eine willkommene Abkühlung,  auf der anderen Seite echt nervig, da der Wind die Vulkanasche trägt und sie einem wirklich überall hinkriecht (Kleidung, Haare, Nase, Ohren, Augen), wie Sand, nur kratziger. Also,

Städte-Bummel

Gerade bin ich in Fukuoka aufgeschlagen. Der Name ist bekannt (nicht nur in der Prinzenallee ;-)), allerdings nicht gerade aufgrund wichtiger Sightseeing Spots. Es ist halt ’ne große japanische Stadt, sogar die größte Kyushus (die Insel, auf der ich gerade bin), es gibt den Fukuoka Tower und ein paar kleinere Tempel und Schreine sowie das Fukuoka Gion Fest, für das ich allerdings elf Tage zu früh hier bin (eigentlich schade,

long time no see

War in den letzten Tagen viel in Städten unterwegs und abends immer so müde,  dass ich direkt eingeschlafen bin. Gerade sitze ich in Hiroshima in einem kleinen Lokal – zu Mittag gibt’s Okonomiyaki, yummi yummi! Gestern war ich ebenfalls schon in Hiroshima, hab die berühmtesten Anlaufstellen bereits gesehen und mache heute ’nen Ruhigen. Bilder wurden zu Hauf gemacht. Kyoto war ’ne Wucht, die Halbinsel Kii musste ich leider ausfallen lassen,