2013
07.16

Gerade fahre ich von Nikko aus zurück nach Tokio. Die Tempel und Schreine hier sind a) zahlreich und b) farbenfroh und sehr aufwändig gestaltet.  So wandelt man durch ein Meer an Schnitzerreien, Goldverzierungen und bunten Mustern. Am bekanntesten ist wohl das Tor des Toshogu-Schreins (bzw. der ganze Schrein) und die drei Affen (nix sehen, nix hören, nix sagen). Selbst die fünfstöckige Pagode ist ein Mosaik aus Farben. Eingebettet in einen friedlichen und alten Wald hat es was richtig märchenhaftes. (Wer sich ein Bild machen mag, schaut vll. mal bei Youtube. Da es Weltkulturerbe ist, gibt es da sicherlich Input).

Ganz oben in der Tempelanlage, ein bisschen versteckt und abgeschieden, nicht so gut restauriert wie der Rest und von Touristen weniger belagert, ist der Schrein der schlafenden Katze :) was genau die ausser schlafen macht weiss ich noch nicht genau, die meisten Glücksbringer die man da kaufen konnte waren für Sicherheit im Strassenverkehr. Für Katzen ja eher ungewöhnlich..

Und auch abgesehen der Bauwerke ist Nikko schön. Das Wasser imFluss ist glasklar, rundherum sind bewaldete Berge, Platz zum durchatmen.

Mit der Gültigkeit meines JRail-Tickets endet heute auch meine Rumreise-Zeit. Die restlichen paar Tage verbringe verbringe ich in Tokio. Zwar gibts da noch so ein paar kleine Highlights, allerdings sind die eher privater Natur (einen Tag in einem grossen Erlebnisbad verbringen, ne Anime/Manga-Messe, ein Konzert von Skrillex, Shoppen in Shibuya (109), noch die ein oder andere japanische Spezialität essen und sowas halt).  Falls irgnedwem irgendwas ganz besonders am Herzen liegt, kann er sich hier oder auf anderen Kanälen natürlich jederzeit melden. Unterhöschenautomaten hab ich noch nicht gesehen (oder sie sind mir nicht als solche aufgefallen, es gibt schon merkwürdige Dinger hier ab und an), nur welche in Geschäften. Und das auch nur aus Versehen, die sind nämlich immer brav in der Männerabteilung ;)

Die letzte Shinkansenfahrt wird klassisch begangen, mit nem leckeren Ekibento (Futterbox vom Bahnhof). Yummi!

2 comments so far

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  1. Hi Stella,
    ich glaube du hast den Beruf verfehlt. Du bist ja ein so guter Reise Reporter. In Gedanken sind wir alle bei Deinen Japan Trip dabei. Ich wünsche Dir noch einen weiteren schönen Urlaub. Egon

  2. Even call it.