2013
06.19

Rundumschlag

Da ich noch viel Zeit i  Tokyo verbringen werde, wollte ich mir erst einen Überblick verschaffen um dann zu überlegen,  was ich mir genauer ansehen mag. Deswegen bin ich zu Fuß einmal quer durch gegangen – zu Fuß.

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2013
06.18

Da das Zimmer erst um 20 Uhr bezogen werden konnte, hatte ich die Gelegenheit, noch ein paar Stunden übermüdet durch Tokyo zu stolpern. Der erste Eindruck ist, dass Tokyo eine freakige Mischung aus den noblen Vierteln und irgendwas Verranztem ist – Glanz und Rost im Wechsel. Schöne moderne Gebäude grenzen an gammelige Bruchbuden, verwitterte Kähne schippern unter den Brücken her, auf denen dicke Autos fahren (überraschend wenige allerdings. Dafür gibt es viele Roller und Fahrräder, und Fußgänger).

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2013
06.18

Ganz schön lang der Flug. Narita Flughafen ist überraschend leer. Und ich bin auch schon in die “ich habe keine Ahnung wo es lang geht aber ich schicke dich vor Kompetenz strotzend ins Verderben”-Falle getappt. Mal gucken,  wie ich von hier in die Stadt komme.

Die Englischkenntnisse sind übrigens noch schlechter als erwartet! Und Sim-Karten mit Internet gibt’s auch nicht am Flughafen – ich melde mich also nur bei WiFi.

2013
06.17

Nastrovje!

“Und sie fliegt DOCH” meinte mein Sitznachbar, als das Aeroflot-Mopped abhob. Ein bisschen wundert es mich schon, dass die Besatzung nur sehr wenig englisch spricht, selbst auf der Linie Düsseldorf-Moskau. Deutsch wird mit einem wirklich süßen Lächeln und “nicht verstehen” entschuldigt, und tatsächlich gabs zum Futtern “vegetarisch hindu” – nur für mich, warum auch immer. Es war das einzige essen mit Knoblauch, dafür so viel, dass alle was von hatten xD Die Landung war kein Geheimnis… und in 2h geht’s weiter.

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Es wird in Deutschland ca.  5 Uhr sein, wenn ich am Hotel ankomme. Zur Beruhigung aller schwer Involvierter gibt’s dann nochmal Meldung.

2013
06.17
Flight SU2536 to Scheremetyevo

Flight SU2536 to Sheremetyevo

Die Büchse nach Moskau

Die Büchse nach Moskau

 

2013
06.16

Auf geht’s!

In ein paar Stunden ist es endlich soweit – es geht gen Osten. Der Rucksack ist seit ein paar Tagen gepackt und wartet nur darauf, wochenlang durch die japanische Pampas getragen zu werden.  Bevor es soweit ist stehen der Flug und 9 Tage Tokyo an. Updates wird es unregelmäßig aber so häufig wie möglich geben. Fühlt Euch frei nach Herzenslust zu kommentieren, denn diese Seite ist mein Hauptkontakt zu Euch.  :)

2013
02.08

Site Revamping

Kaum übersehbar hat sich das Layout der Seite grundlegend geändert.

Dahinterliegend steht der Wechsel auf ein anderes, modernes Content Management System.

Damit verbunden, ebenso wie meiner Faulheit geschuldet, sind die Bilder über Bord gegangen. Ich hege keinerlei Absichten, hieran nachzubessern, im Gegenteil: Mir gefällt es, das Durcheinander der alten Joomla!-Organisation los zu sein und werde bestenfalls bei den Urlaubsbildern für Bepixelung sorgen.

Gelegentlich könnten im Zuge des Imports der alten Einträge noch Sonderzeichen verfälscht sein. Die meisten dürfte ich aber erwischt haben.

2009
12.31

Man übernimmt abwechselnd die Steuerung zweier Teams, die zeitlich versetzt über Abschnitte der vorgeblichen, afrikanischen Stadt New Mombasa streifen.
Womit wir auch schon direkt im Thema wären: Der Stadtrat scheint bei der Gießung der Stadt aus hübsch grauem Beton wenig deren Zweckmäßigkeit oder Ästhetik im Sinn gehabt zu haben. Alles wirkt steril konstruiert, kalt und und wenig lebensbefürwortend, wie frisch aus dem Editor. Trotz der völligen Abwesenheit von Zivilisten ist das Gras allenortes frisch gemäht, alle Bäume und Büsche sind perfekt gestutzt. Deckung bieten die Straßen durch zerstörte Fahrzeuge und haufenweise Container et cetera genügend, doch lebensechte Details wie Müll oder Dreckhaufen sucht man vergebens; einige wenige zerschossene, grobklotzige Gebäudereste müssen als Atmosphärekulisse reichen. Stattdessen versucht Hersteller Bungie anscheinend, Spannung aus der Helligkeitsverteilung zu ziehen, denn ODST ist arschdunkel. Stellenweise mag der Nachtsichtmodus gut aushelfen, doch insgesamt ist so mancher Pavian besser ausgeleuchtet. ;-)

Überhaupt könnte die Atmosphäre gern um einiges dichter sein: Die Story wird zu großen Teilen über Audiologs im Hintergrund erzählt, nur wenige und stets kurze Zwischensequenzen lockern den stumpfen Shooter-Trott etwas auf. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, wenn auch nicht so dramatisch wie bei Halo 3 selbst, man hechte in bester Flitzermanier durch die Level, mindestens zwei Drittel aller wichtigen und drei Viertel aller vorhandenen Features verpassend. Insgesamt kann man sich schnell etwas verloren vorkommen – dabei hilft auch die (mal wieder) dämliche KI der unterstützenden Soldaten nicht weiter. Zum Glück sind auch die Gegner nicht merklich schlauer: Sie laufen Wegpunkte an und sind davon abgesehen reichlich ereignislos. Daher ist es auch kein Problem, aus großen Gegnermengen einzelne herauszulocken und in Seelenruhe fertigzumachen, von Gruppenverhalten oder gar taktischem Vorgehen keine Spur.

Wenigstens sieht ODST recht gut aus. Zwar ist weder die eckige, altmodische Levelarchitektur, noch sind deren Texturen besonders gut, und auch die Waffen- und Spielermodelle reißen Grafikverwöhnte nicht vo Hocker – und doch ist es letztlich die Mischung aller Elemente, die irgendwie zu gefallen wissen.
Soundtechnisch liegt das Spiel voll im Durchschnitt: Musik ist vorhanden, Soundeffekte ebenso. Leider ist die deutsche Synchronisierung der Videos und Charaktere voll in die Hose gegangen: Die Sprecher klingen, wie frisch in die Pubertät gelangt, quietschend und erbärmlich – einige Fehlbetonungen, zusammen mit der deutsch-typisch stocksteifen Übersetzung machen den Versagereindruck komplett. Zum Glück gibt es wenigstens die englischen Untertitel dazu – wer jetzt seinen eigenen Audiofilter für Störgeräusche mitbringt, ist damit ausreichend bedient. ;-)

Wer nach diesen Absätzen nun den völligen Verriss im Fazit erwartet, liegt weder falsch noch richtig. ODST hat zahlreiche Macken, die das ohnehin unmögliche Erreichen einer perfekten Bewertung in ferne Jahrzehnte rücken lassen, einige davon wurden im Text beschrieben. Doch kann das Spiel auch Vorteile für sich verbuchen: Die Steuerung funktioniert tadellos, es ruckelt nichts, es gibt funktionierendes Co-op samt Achievements und der Schwierigkeitsgrad ist selbst auf „Legendary“ gut schaffbar. Dazu kommt noch der undefinierbare Faktor X, der uns, trotz aller Negativa, eine Menge Spaß beim Spielen haben ließ.

Daher ist ODST für Shooter- und Halo-Fans wohl durchaus eine Matratze, auf der man mal gelegen haben sollte. Ob es dann bei einem One-Night-Stand bleibt, muss wie immer jeder für sich selbst entscheiden.

(Bilder © XBox360Achievements)

2009
11.23

Nach einem sehr knapp gehaltenen und zunächst mehr verwirrenden als motivierendem Intro findet sich der Spieler als Gestrandeter auf einer Insel wieder. Eine weitere Überlebende gibt sich zunächst recht herrisch, verschwindet aber alsbald in der noch stark anziehenden Storyline des Spiels.
Schon hier, ganz zu Beginn, fällt die schön umgesetzte und zeitgemäß pompöse Grafik ins Auge, beispielsweise bei dem schönen Wasser –  sogar mit Wellen und ansprechendem Brandungseffekt…
(Um hierauf nicht noch mehr Absätze zu verschwenden: Die Grafik ist spitzenmäßig! ^^)
Ebenfalls hier bemerkt man schon unter  Umständen, das einer der to do better-Aspekte nicht hundertprozentig gelingen wollte: Denn auch in Risen gibt es hyperaktive wilde Tiere, die über die Maßen hinaus schnell und unaufhaltsam angreifen können. Zwar lange nicht so schlimm wie in Gothic III, wo man auch als Kämpfer der Stufe 70 vor einem erbosten Wildschwein nicht immer sicher war, aber dennoch auffällig – eben vor allem zu Beginn des Spiels, wo man noch nicht über einen Schild und genug Stärke zum Abblocken verfügt.

Risen offeriert dem Spieler drei Möglichkeiten, seine Fähigkeiten zu spezialisieren (was nebenbei auch sehr angebracht ist, denn Multitalente haben es in diesem Spiel nicht besonders leicht). Entweder möge man sich dem Lager der Banditen unter Don Esteban anschließen und so zu einem Kämpfer oder Jäger werden, der mit Schwert und Schild, beziehungsweise Bogen oder Armbrust durch die Sümpfe marschiert.
Oder die Entscheidung fällt auf den verfeindeten Orden der Inquisition mit dessen Verbündetem, dem Magierorden. Bei der Inquisition gilt vornehmlich der Stabkampf als Wahl der Mittel, wohingegen als Magier wenig überraschend die Benutzung von Feuer, Eis und Magiegeschossen möglich wird.
Wie so oft gilt auch in Risen, dass es Kämpfer zu Beginn an etwas leichter und gegen Ende hin etwas schwieriger haben. Etwas unfair sieht es dafür bei den Magiern aus: Denn während die zu Beginn auch noch zumindest mit einem Schild zur Wildnisabwehr herumlaufen, stellen spätestens ab Geschossstufe acht kaum noch Gegner eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Auf der höchsten Stufe schneidet es sich durch Gegnerhorden gar wie mit heißer Klinge durch frische Butter… ;-)

Die Auswahl zwischen den drei Hauptwegen, das Spiel zu bestreiten, resultiert jedoch leider auch in einer Zwangsauswahl der bevorzugten Fraktion: Entweder für den Don oder für den Inquisitor, etwas anderes oder gar einen neutralen Weg gibt es nicht. Während das für die Story gen Finale nicht besonders schlimm erscheinen wird, ist es umso nerviger bis dahin: Viele Nebenquests erfordern stumpfes Denken in schwarz-weiß und laufen stark stereotyp ab. Dadurch verliert der ansonsten doch gewitzte – und im übrigen auch wieder namenlose – Held an Farbe, denn wo er einerseits mit Geistesgegenwärtigkeit und flotten Sprüchen punkten kann, „bemerkt“ er andererseits den Extremkontrast seiner beschränkten Handlungsmöglichkeiten nicht ansatzweise.

Ebenso nahtlos gelungen wie die tolle Synchronisation der deutschen Sprachausgabe ist das Ineinandergreifen der Spielwelt. Da Risen kontinuierlich im Hintergrund nachlädt, entfallen Wartezeiten nach dem Start des Spiels völlig und erlauben, für aktuelle Maßstäbe mittlere Rechenpower vorausgesetzt, allzeit ruckelfreies Spielvergnügen.
Das ist insbesondere deshalb schön, da die ausreichend vorhandenen Nebenquests den Helden kreuz und quer über die gesamte Insel jagen – was später, zum großen Glück, dank einiger Teleportsteine auch sehr fix vom Fuße geht und so viel lästige Lauferei erspart.
Die Quests reihen sich ebenso nahtlos an die Hauptstory an und ergänzen sie angenehm, was der auch insgesamt sehr urigen Atmosphäre von Risen sehr zugute kommt. Beispielsweise ist die Ausbildung als Magier nicht von vorneherein möglich, so wie jene als Bandit oder Soldat der Inquisition. Um an die potenten Zauber zu gelangen, will nämlich zunächst die heldenhafte Würdigkeit in der Hafenstadt mittels einiger Quests bewiesen werden.
Und gerade die Magierausbildung verdient, ob ihrer tollen Atmosphäre innerhalb der Vulkanfestung und der dazugehörigen Quests, separat belobt zu werden – wer bei dem Zitat „Ich glaube, Du hast die Bibliothek noch garnicht betreten“ ebenso schmunzeln muss, wird sofort wissen wieso. ;-)

Etwas bedrückter sieht es dagegen im Banditenlager aus: Zwietracht und Intrigen innerhalb der Mannschaft machen das Leben unangenehm, noch dazu kommt eine vergleichsweise bescheidene Auswahl der Waffen. Die mag zwar alles in allem schon ausreichend groß sein, mutet aber letztendlich etwas langweilig an. Da hilft auch das erlernbare Schmieden nicht aus – fast alle Waffen können später ohnehin gekauft werden.
Ebenso drückend wirkt das Kampfsystem auf die Atmosphäre, das, einmal bemerkt, jeden Kampf zur Farce werden lässt. Verfügt man erst über einen Schild, lassen sich alle Angriffe einfach abwehren und mit zwei direkt aufeinanderfolgenden Schlägen erwidern – das führt meist zu einem Treffer. Wer dann noch nach einer erfolgreichen Abwer einen Seitensprung ausführt, kann zielsicher zwei bis drei schwere Schläge austeilen. So lassen sich (leider!) auch als Schwächling wichtige Kämpfe sofort erfolgreich bestreiten, selbst wenn dafür „eigentlich“ eine bessere Waffe oder wesentlich mehr Erfahrung nötig wäre. Schade!

Darüber tröstet die zumindest brauchbare Quest- und Kartenverwaltung etwas hinweg. Die meisten Orte lassen sich schnell finden und bereiten allenfalls gewollt Schwierigkeiten – und sei es nur, um die Spieldauer noch etwas zu dehnen. ;-)
Insgesamt ist Risen ein hervorragendes Spiel, das seiner geheimen Zielsetzung, „das wahre Gothic“ zu sein und so die Käufer dessen dritten Teils nachträglich ein Kleinwenig zu entschädigen, mehr als nur nahe kommt. Es gibt viel zu entdecken und auch einige erfreuliche Überraschungen, dazu treibt die dichte Story zu stetem Weiterspielen.
Damit ist Risen nicht nur für alle Genrefreunde unbedenklich zu empfehlen.

(Bilder © XBox360Achievements)

2009
11.08

Zuerst nach der Installation regt mich die Menüführung auf: Für Konsolensteuerungen optimiert, drücke ich gefühlte zwanzig Male Enter, bevor ich überhaupt im Hauptmenü ankomme. Jedes Mal die Sprache aussuchen… Laden – Bestätigen. Geladen – Bestätigen. Profil auswählen. Fertig – Bestätigen … sowas nervt! Vor allem natürlich, wenn man ein Spiel fehlerbedingt oftmals neustarten muss… doch dazu später mehr.

Ein kurzer Blick durch die Optionen (jaja, der klassische PC-Spieler…) und endlich kann's losgehen, eine Karriere anfangen. Hat man den Einführungs- und Einstufungstest hinter sich gebracht (huch, der Wagen fährt nicht wie auf Schienen!?), gilt es endlich, den eigenen Wagen zu kaufen, zu verbessern und einzusetzen. Doch keine Sorge: Underground-Fummelanten dürfen natürlich auch in diesem Teil andere Felgen aufziehen, umlackieren und allem voran kindische Vinyls draufpappen… Wer vergrault schon gern seine gesamte „neue“ Käuferschaft auf einmal? ;-)

Hat man sich nun für ein Karriererennen entschieden und landet die ersten Male (bitte ohne Lenk- und Bremsassistenten…) auf der Piste, stellt sich womöglich schnell eine Überraschung für bisherige Serienverweigerer ein: EA hat es mit dem aktuellen Entwicklerteam tatsächlich geschafft, eine brauchbare Fahrphysik zu konstruieren. „Brauchbar.“ Wirklich.
Die Zeiten von durch Geisterhand schienengeleiteten Güterzügen, die sich auch von Banden- und Gegnerkontakt kaum beeindrucken lassen, scheinen endlich vorbei zu sein. Wahnwitzig: NFS Shift traut sich sogar, den hingelegten Fahrstil in Precision- und Aggression-Anteile zu differenzieren und bewerten – was ja dem Verständnis nach zunächst auch eine bewusste Unterscheidung beider vonnöten macht. Leichte Begeisterung.

Die Auswahl der Rennstrecken dürfte den Aufkleberfetischisten ebenfalls nicht besonders zusagen, denn das Hauptaugenmerk liegt auf realistischen Kursen. Ja, man traute sich sogar eine Umsetzung der Nordschleife des Nürburgrings zu, die durchaus gut ist und Shift so zu einem guten Vorbereitungslager macht. ;-)
Das Ganze wird optisch auf aktuellem Niveau präsentiert und ist auch für moderne Rechner bei vollen Details, einigen Gegnern und entsprechender Auflösung durchaus nennenswert fordernd – trotzdem ist der Spagat gelungen, einen in fast jeder Situation ausreichend schnellen Spielfluß zu erhalten.
Speziell die Darstellung der Fahrzeuge sowie deren großzügige Auswahl (selbst Exoten wie der letzte BMW M3 CSL sind vertreten) und Vielfältigkeit, sei es hinsichtlich der verfügbaren Originalfarben, Rennlackierungen, Eigenkreationen, Leistungstuning oder überraschend detaillierter Einstellungen (verglichen mit den Vorgängern, nicht etwa reinrassigen Fahrsimulatoren á la Forza) wissen zu überzeugen, hier ist Shift wahrlich top of the art.

Insgesamt ist mit Shift nun endlich wieder ein NFS-Sprössling verfügbar, welcher der alten Ehre dieser ehemals grandiosen Serie zu weiterem Ansehen gereichen kann – auch wenn die Polizei nicht auf die Rennstrecke folgt. Waren gute Rennspiele für lange Zeit auf wenige Hersteller und fast ausschließlich Konsolentitel beschränkt, so kann man hier nun beruhigt wieder sein Lenkrad an den PC anschließen… ich bin froh, dem Neuen eine Chance gegeben zu haben und kann wärmstens zum Nachahmen auffordern.

„Lenkrad“ ist in diesem Fall jedoch ein zweigeteiltes Stichwort und soll mir genug Anlass geben, nach einem inhaltlich durchaus hervorragenden Eindruck noch ein paar Takte zur technischen Seite Shifts loszuwerden: Denn leider ist auch Shift zu schnell aus dem Qualitätslabor entlassen worden und kommt daher in der Installationsversion mit einigen Problemen daher. Zum einen ist die Unterstützung für einige Lenkräder, insbesondere das Logitech G25 als Topvertreter seiner Art, recht fehlerhaft. Pedale und Achsen funktionieren nicht richtig und verursachen mitunter im Menü für merkwürdiges Verhalten.
Dem kann man mit der neuesten Logitech Gaming Software beikommen – wenn da nicht noch mehr Probleme wären.
Der Betrieb des Spiels im Fenstermodus kann Abstürzen vorbeugen oder ihnen Vorschub leisten, die Konfiguration wird gelegentlich nicht gespeichert und auch ganz allgemein kann es hin und wieder zur plötzlichen Beendigung des Programms kommen. Das sorgt im falschen Moment für eine Menge Frust und lässt, mal wieder, nur hoffen, dass künftige Titel vor der Veröffentlichung gewissenhafter getestet werden (ganz besonders, weil es irgendwie nicht angehen kann, dass ein Rennspiel, welches einen guten Namen wiedergewinnen soll, fehler in der Lenkrad-Ansteuerung zeigt…).

(Bilder © XBox360Achievements)